INTERNORGA 2018

10.03.2018 – Hamburg

In diesem Jahr besuchten wir zum ersten Mal die INTERNORGA in kompletter „Bierologen-Besetzung“.

Am Samstag ging es früh los, sodass wir gegen elf bereits den (diesmal pinken) „Skywalk“ überquert und den „bierologisch interessanten“ Teil der Messe erreicht hatten.

Direkt folgerichtig begrüßte uns dort ein Banner von Barre, das oben rechts verkündete, das Ende der „Durststrecke“ sei in Sicht.

IntroNorga

Da der Barre-Biergarten allerdings noch komplett leer wirkte, begaben wir uns zunächst einige Schritte weiter zum Stand der Traditionsbrauerei Engel.

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[Dazu folgt noch ein gesonderter Artikel]

Nach den ersten anregenden Gesprächen und Kostproben ging es von dort aus weiter.

Vorbei an dem Biergarten einer Bockbrauerei und der Hütte eines Weißbierproduzenten, begaben wir uns durch einige weitere Hallen schnurstracks in die erneut großartige Craftbeer-Area.

Dort verkosteten wir bei einem netten Plausch am BLOCKBRÄU-Stand das Frühlingsbier, ein wohlschmeckendes Pale Ale.

Der Einladung auf die abendliche Veranstaltung im BLOCKBRÄU mit Kür der Bierkönigin und Klaus und Klaus als musikalischem Act konnten wir leider nach einem langen und kräftezehrenden Tag kräftebedingt keine Folge mehr leisten.

Anschliessend begaben wir uns zum Stand von Barre.

Barre Internorga

[Auch hier folgt noch ein gesonderter Artikel.]

Weiter ging die Genuss- und Tastingreise zum etwas reserviert besetzten Stand von Schoppe (an dem wir aber trotzdem voller Genuss den Braunen Bären und das Black Flag verkosten durften, sowie den Bier gewordenen Berliner Charme „Grüner wirds nicht“).

Beim Stand der holsteinischen Klüvers-Brauerei gab es dann das wohl speziellste Bier des Tages:

Den (zusammen mit dem Frauenhofer-Institut in Lübeck) neu entwickelten „Seegang“, eine süßlich-salzige Spezialität mit Algen und leichten 2,8 % Alkohol.

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Das war nicht nur geschmacklich eine spannende Erfahrung (auch wenn nicht aller Bierologen Geschmäcker zu 100% getroffen waren – für meinen Gaumen sehr lecker!), sondern, gefolgt von etwas alkoholfreiem Weizen, auch eine willkommene kleine Pause von den z.T. recht stark eingebrauten Spezialitäten der Craftbeer-Area.

Bei Hoppebräu wurde anschliessend von uns das eine oder andere „wuide“ Bier verkostet und hat uns genauso überzeugt, wie mich das sehr gut gelungene klassische Helle.

Hoppe Internorga

Bei craftBee gab es dann die beiden jeweils auf ihre Art schmackhaften No°1 und No°2 zu verkosten.

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Die Zusendung einer Kostprobe des künstlerisch ganz in schwarz gestalteten Stout wurde für eine spätere entspannte Verkostung daheim zugesagt und ist nach wenigen Tagen eingetroffen.

Wir sind gespannt auf die Verkostung bei nächster Gelegenheit.

Am Stand von Schneider Weisse probierten wie zwei leckere „TAP X“-Varianten:

Den „Cuvee Barrique 2017“ und den „Nelson Sauvin“.

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Das der Letztere nur dezent nach den erwarteten Trauben schmeckte, dürfte nach dem Verkostungsmarathon wohl eher meinen überstrapazierten Geschmacksknospen, als dem Bier geschuldet sein.

Daher steht hier für die nächste Gelegenheit eine „Nachprobe“ auf meinem inneren Merkzettel.

Nächste Station waren die Kostproben an den benachbarten Ständen von Lemke und Superfreunde, die einige gelungene Gebräue dabei hatten.

Lemke Internorga

Nur ein Imperial IPA war leider nicht (mehr) erhältlich.

Den Abschluss boten uns dann Steamworks, Welde (das Kurpfälzer erwies sich ebenfalls als ein sehr gutes Helles) und Hopfmeister (umwerfende Gurkengose!).

Den Tag ließen wir dann abends noch kurz bei einem „Feierabendbier“ auf der „After Show Party“ von Landgang ausklingen, bevor es müde, aber glücklich und zufrieden, heimwärts ging.

Die nächste INTERNORGA ist innerlich schonmal vorgemerkt.