St. Patrick´s Day 2018 in Hamburg

17.03.2018- Hamburg

Als in diesem Jahr der St. Patrick´s Day auf einen Samstag fiel, ließen Bierologe Tobi und ich und trotz stürmisch-frischem Wetter nicht zweimal bitten und begaben uns auf eine Tour durch unsere schöne Heimatstadt.

Den Anfang machte ein schmackhaftes, Grundlage schaffendes und (fast) zum Tag passendes English Breakfast im Oktober.

Dazu schmeckte zur Brunch-Zeit auch schon das von Andrea gekonnt gezapfte Guinness.

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So gestärkt, machten wir uns auf den Weg zu Landgang, wo laut Ankündigung ab 12 Uhr eine „St. Patrick´s Day Party“ („mit irischer Pub-Musik und ganz viel Porter“) stattfinden sollte.

Als wir gegen 13 Uhr eintrafen, war es in der kombinierten Brauerei-Bar-Halle kalt, ruhig und außer uns nur eine Familiengruppe vertreten.

Auch als etwas später eine Gruppe von der Brauereiführung und ein paar Hertha-Fans dazukamen, gab es keine Anzeichen für die angekündigte Mottoparty.

Zwar bekam ich im Gespräch ein paar verbale „Daumen hoch“ für die tagesgerechte Krawatte.

Musikalisch gab es allerdings dann Hip Hop-Klassiker aus der Konserve und das wars.

Nach ein paar gemütlichen Bierchen in Winterjacke gaben wir die Hoffnung auf einen warmen Hot Dog nach einer geraumen Wartezeit auf (die Hot Dogs für die Führungs-Gruppe sprengten scheinbar schon die Kapazitäten) und zogen weiter, um anderswo St. Patrick´s Day-Stimmung zu finden.

Vor dem Fleetenkieker angekommen, warnte uns der Türsteher(!), es gäbe nur noch Stehplätze.

Drinnen war zwar ausgelassene irisch-deutsche St. Patrick´s Day-Stimmung, die „Stehplätze“ waren jedoch samt und sonders im Weg.

Man stand entweder im Eingang der vor der Küchentür.

So zogen wir nach einem soliden McGargles Cousin Rosie´s Pale Ale wieder unserer Wege.

Im Malt & Barley wurden an diesem Tag zwar 5 € Eintritt kassiert, dafür gab es aber einen Werbehut sowie Livemusik in der Halbzeit und kurz nach dem 6 Nations-Finale (Irland gewann deutlich gegen England).

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Wir bekamen sogar noch Sitzplätze.

Also ließen wir es uns bei dem leckeren mit Stout gekochten Irish Stew mit Angus-Rind und diversen Bieren vom Hahn und aus der Flaschenkühlung gut gehen.

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Das Ricklinger Märzen gab es zur Feier des Tages in schmackhaftem grün.

Natürlich durfte auch Guinness nicht fehlen.

Zum Abschluss des Tages genehmigten wir uns noch ein leckeres Jausenbrett im HB am Speersort, das natürlich das Helle gut ergänzte.

Auch wenn hier erwartungsgemäß keine St. Patrick´s Day-Stimmung spürbar war.

Alles in Allem eine bunte Wanderung durch drei verschiedene Hamburger Bierwelten und ein genussvoller Tag.