Bierologen in Dresden

08.05.2018 – Dresden

Nach eine Aufenthalt in Berlin führte unsere Reise Tobi und mich nach Dresden.

Neben einem ausgedehnten Sightseeing-Programm (von Zwinger bis Parkeisenbahn an sich schon lohnend) ließen wir uns in der Sachsen-Metropole natürlich auch das Bier nicht entgehen.

Der erste Tag führte uns zunächst zum „Watzke am Goldenen Reiter“.

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Hier war die Bedienung mit dem Nachliefern so auf Zack, wie man es sonst nur im Rheinland kennt.

Wir genossen das Schöne Wetter und das „sehen und gesehen werden“ bei einem Altpieschner Spezial und einem Maibock, der mir persönlich leider zu stark bitter-gehopft war.

Da die „HORST 4-Vogel-Bar“ leider noch geschlossen hatte, ging es für uns weiter zum Craft Beer Store „Hopfenkult“.

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Hier erwartete uns ein riesiges Sortiment, mit dem in Hamburg auch der „Craft Beer Store“ kaum mithalten kann.

Dazu gab es ein großes Sonderregal mit Bieren aus Sachsen.

Zum Verkosten rückte der freundliche Verkäufer für uns seine letzten beiden sauberen Gläser raus.

Selbst die Bluesmusik, die gedämpft noch an den Biertisch vor dem Laden zu hören war, gefiel uns gut.

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Wir probierten hier einige Biere der Stonewood Braumanufaktur (die Barrique Gose schmeckte uns beiden ausgezeichnet) und die Krönung war Frenzel´s Honig-Senf von Frenzel-Bräu aus Bautzen – sehr besonders und sehr lecker.

Zum Schluss nutzte ich noch die Gelegenheit, eine verpasste Chance nachzuholen und Brew Age´s Dunkle Materie zu verkosten. Es war lecker.

In der „Zapfanstalt“ ließen wir den Abend bei leckerem Barfood und leckerem Bier ausklingen.

Am „Zwickeltag“ gab es das schön süffige (^^) Zwickel der Hausmarke sogar zum halben Preis.

Das hauseigene Pils war auch gut.

Daneben fanden wir im breiten Tap-Sortiment auch noch das Jack Hammer von Brew Dog, das trotz 200(!) IBU seine Qualitäten zeigte.

Mir gefiel allerdings Brew Dogs Make Earth Great Again deutlich besser.

Am zweiten Tag ließen wir es dann noch ruhiger angehen.

Als Erfrischung zwischendurch diente ein leider nur mäßiges Feldschlösschen Dresden Pils in der „Torwirtschaft“.

Später probierten wir uns im „Ontario“ mit Blick auf die Frauenkirche noch durch ein Heroica Red Ale vom Fass von Steamworks und ein ebenfalls schmackhaftes Moosehead Radler zum Nachtisch.

Als Absacker probierten wir abends auf der Dachterasse des Hotels noch Cerveza de los Mayas (vom Haus der 131 Biere für Europa vertrieben), dass uns in einer örtlichen Schokoladenmanufaktur neugierig gemacht hatte.

Zur Krönung des Tages taugte es leider geschmacklich nicht.