Brotzeit bei Distelhäuser

31.07.2018 – TBB / Distelhausen

Auf unserem Weg von Stuttgart nach Erfurt lag, sowohl was die Strecke anging (Autobahnnähe), als auch was das Timing anging (Mittagszeit), Distelhausen ideal auf unserem Weg.

Zugegeben, der Ortsteil war mir wie TBB selbst erst ein Begriff, seit ich beim Bierbotschafterkurs eine sehr sympathische Mitarbeiterin der dortigen Brauerei kennengelernt hatte.

Aber da wir nun schonmal in der Gegend waren, entschlossen wir uns, eine Mittagspause im „Brauhaus“ von Distelhäuser zu verbringen.

Nachdem wir ursprünglich nur per Google Maps geschaut hatten, wurden wir nun positiv überrascht:

Es handelte sich nicht so sehr um ein klassisches Brauhaus als Einzelobjekt (die Art, wie wir sie auf unserer Reise in Bochum und Stuttgart von eher durchwachsener Qualität erlebt hatten), sondern vielmehr um ein Restaurant auf dem Werksgelände, dass offenbar gleichzeitig die Kantine darstellte.

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Schon auf dem Weg vom Besucherparkplatz dorthin wehte uns ein leckerer Maische-Duft entgegen und regte den mittäglichen Appetit noch zusätzlich an.

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Glücklicherweise war das Essen fast noch besser als das Bier und der Hunger konnte in der Juli-Hitze mit einer leckeren und sehr großzügigen Portion Braten-Brot gestillt werden.

Zumindest ein kleines Bier-Tasting war zum Glück auch uns als Autofahrern möglich.

Man konnte sich 3×0,1L-Taster nach Herzenslust kombinieren.

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Von den Distelhäuser-Bieren wussten an diesem Tag vor allem drei, uns zu überzeugen:

Das alkoholfreie Naturradler und das Märzen waren sehr lecker.

Das „Pfiff“, ein lecker-hopfiges Session Pale Ale war bei den sommerlichen Temperaturen genau richtig.

Der sehr gute Service war freundlich und schnell.

Zudem kam uns die besagte sympathische Bierbotschafterin kurz begrüßen und spendierte sogar noch eine Runde.

Und das, obwohl uns vor Ermattung nach der Fahrt im heißen Youngtimer (keine Klimaanlage) leider ein paar gute Umgangsformen entfallen waren.

Dafür bitten wir um Nachsicht und sagen nochmal ganz herzlich „danke“.