Craft Market 2018

08.-10.06..2018 – Hamburg

Nachdem es bei mir im letzten Jahr terminlich nicht geklappt hatte, ging es diesmal wieder zum (jetzt 3.) Craft Market in der Rindermarkthalle.

Dieses Jahr mit Tobis fachkundiger Begleitung.

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Wieder gab es neben dem Parkhaus bzw. auf der Zufahrt eine Reihe von Foodtrucks (wir ließen uns zunächst veganes Linsencurry mit genau der richtigen Schärfe und später als „Mitternachtssnack“ traditionell äthiopisches Essen – lecker, aber nach etlichen Bieren im halbdunkel mit den Händen gegessen…fragt nicht, wie mein Hemd hinterher aussah – schmecken).

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Im hinteren Teil des Parkdecks gab es wieder ein Sammelsurium von Kunsthandwerk bis Hipster-Wurst.

Hier genügte uns ein kleiner Rundgang, um festzustellen, dass wir uns in Ruhe auf das Hauptangebot konzentrieren konnten – Craft Beer von lokal bis international.

Buddelship, Landgang, Ratsherrn, fast alle waren vertreten. Nur Kehrwieder fehlte auffälligerweise im Gegensatz zur Erstauflage des Markets.

Wir widmeten uns natürlich vor allem der Verkostung uns unbekannter Gebräue und entdeckten hier die Stände von elbPaul (leider wie befürchtet weiterhin nichts dabei, dass mich „hinter dem Ofen hervorlockt“) und Bunthaus (unsere ersten Bunthausbiere überraschten uns beide positiv. So es die dortigen Öffnungszeiten und unsere Terminkalender erlauben, steht da wohl mal ein Ortsbesuch in Wilhelmsburg an).

Die Slush-Maschinen, vor allem beim Stand von Landgang ließen wir etwas irritiert links liegen.

Irgendwie schien uns ein Bier-Slush noch weniger wertschätzend für das Bier, als es jedes Mischgetränk je sein könnte.

Ein Volltreffer war kurz vor der WM das Helle „Anstoß“ von der Wacken-Brauerei sehr süffig und lecker.

Leider habe ich es bis zum Ende der WM dann nirgendwo im Wacken-führenden Einzelhandel sehen können.

Am Stand der Brooklyn Brewery lies ich es mir nicht nehmen, neben dem „Bel Air Sour“ (ganz ok, aber nicht überragend) auch die eine oder anderen der „Ghost Bottles“ zu verkosten (z.B. „Galahad“, ein sehr leckeres Belgian Strong Ale).

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Ravenkraft überzeugte uns mit dem „Wanderer“, einem leckeren Black IPA, aber noch mehr mit der „Zauberin“, einem sehr gelungenen American Red Ale.

Alles in Allem war es wieder ein sehr lohnender Besuch mit ein wenig Schatten, aber viel Licht, was den Genuss betrifft.